Inhaltsstoffe vom Meistertonikum

Ingwer

“Die Ingwerwurzel verbirgt in ihrem Inneren auch eine breite Palette an medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen und ist damit ein in der Naturheilkunde gerne verwendetes Heilmittel“

Dr. Roman Huber, Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde

In der traditionellen chinesischen (TCM) sowie indischen Medizin (Ayurveda) ist Ingwer seit Jahrhunderten ein von innen wärmendes Heilmittel. Es wird gegen Erkältungskrankheiten, Schmerzen und auch gegen Übelkeit und Reisekrankheit oder Migräne eingesetzt.

Ingwer wirkt entzündungshemmend, aktiviert die Darmtätigkeit und war in Laborversuchen gegen verschiedene Viren wirksam. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Einnahme von standardisierten Ingwerpräparaten Periodenschmerzen und Muskelschmerzen lindern sowie Schmerzen bei Arthrose reduzieren kann. Untersuchungen an Ratten bestätigen, dass Ingwer die Entwicklung von grauem Star bei Diabetikern verhindern oder verlangsamen könnte. Andere aktuelle Studien berichten über eine mögliche blutzuckersenkende Wirkung.

Quelle: Uniklinik Freiburg

Gelbwurz (Kurkuma)

“Gelbwurz ist ein wirkungsvolles natürliches Antibiotikum, wirkt antiseptisch, blutreinigend und entgiftend und wird daher bei Infektionskrankheiten, Vergiftungen und Schwächezuständen eingesetzt. Ebenso ist es magenstärkend, fördert den Stoffwechsel und die Eiweißverdauung, behebt Unter- wie auch Überfunktionen der Verdauung und verbessert die Darmflora.“

Schweizer Ayurveda Arzt Hans-Heinrich Rhyner

In der ayurvedischen Medizin ist Kurkuma seit Jahrtausenden ein wichtiges Heilmittel. Auch Forscher aus der westlichen Medizin untersuchten Kurkuma und schätzen die Wurzel wegen der entzündungshemmenden, antibakteriellen und leberschützend Wirkung. Zudem halte die Gelbwurz Blutfettwerte im Gleichgewicht. Die enthaltenen ätherischen Öle beruhigen die Magen- und Darmmuskulatur und wirken krampflösend. Menschen mit Gallensteinen sollten jedoch auf Gelbwurz verzichten. 

Quelle: Twincore - Zentrum für experimentelle und klinischer Infektionsforschung
Apotheken Umschau, Uni München, Sciencedaily, Hippokrates Magazin

Knoblauch

“Ein Knoblauch-Inhaltsstoff soll das pathogene Bakterium Campylobacter jejuni hundertmal effektiver als Antibiotika bekämpfen können. Das legen neue Studien nahe. C. jejuni ist der zweithäufigste Erreger infektiöser Darmerkrankungen, und auch ein Guillain-Barré-Syndrom, eine schwere neurologische Erkrankung, kann dieses Bakterium auslösen.”

“Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum Knoblauch so gut für das Herz-Kreislauf-System ist: Seine gesundheitsfördernde Wirkung beruht auf der Bildung des Zellbotenstoffs Schwefelwasserstoff. Dieser entsteht während der Verdauung und bewirkt eine Entspannung der Blutgefäße, die den Blutfluss steigen lässt. Diesen Effekt konnten die Forscher beobachten, als sie im Labor winzige Mengen Knoblauchsaft zu roten Blutkörperchen gaben, woraufhin diese anfingen, Schwefelwasserstoff abzusondern. Die Schwefelverbindung ist zwar in größerer Konzentration giftig, in geringem Maße aber notwendig für die Nachrichtenübermittlung in der Zelle.”

Quellen: Wissenschaft.de, offizielles Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen

Zwiebel

"Vorbeugung gegen Veränderungen in den Blutgefäßen, Appetitlosigkeit, bakterielle Infektionen wie Durchfall, harntreibendes Mittel, Geschwüre, Wunden, Narben, Athma, adjuvant bei Diabetes mellitus." 

WHO-Monografie

Die Zwiebel gehört du den beliebtesten Hausmittel und sein Einsatzgebiet in der Volksmedizin ist sehr umfangreich. Er ist der nächste Verwandte des Knoblauchs mit einer ähnlichen, jedoch milderen Wirkung. Gemeinsam erzeugen sie ein starkes Kampf-Duo. Er hält das Gefäßsystem jung, lindert Husten und Verdauungsbeschwerden, sowie Entzündungen aller Art.

Eine wissenschaftliche Studie zeigte dass Zwiebel und Knoblauch in der regelmäßigen Ernährung Patienten die an Hüftarthrose leiden besonders gut schützen. Der Wirkstoff (Diallyl Sulfat), der in Zwiebel enthalten ist, hat auch im Labor bereits seine knorpelerhaltende Wirkung gezeigt.

Auch die Burg Apotheke in Beilstein hat die Heilkraft des Zwiebels wunderbar zusammengefasst: zur inneren Anwendung bei Atemwegserkrankungen, Mandelentzündungen und zur Förderung der Gallenfunktion, bei Verdauungsbeschwerden mit Blähungen und kolikartigen Schmerzen, zur Entwässerung und Einleitung der Menstruation.

Quellen: Burg Apotheke BeilsteinOrthopädische Gelenk-Klinik, Buch: Leitfaden Phytotherapie - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Schilcher

Kren (Meerrettich)

Die Wurzel wird effizient bei Beschwerden der Nasennebenhöhlen, Schnupfen und Lunge eingesetzt. Sie öffnet die Nasennebenhöhlen-Kanäle und verbessert die Durchblutung. Auch ihre schleimlösende sowie verflüssigende Wirkung spürt man schon beim Reiben vom frischen Kren (Meerrettich).

Kren hat eine antimikrobielle Wirkung gegenüber Bacillus subtilis, Escherichia coli (Kolibakterium), Staphylococcus aureus. Ebenso wirkt die Wurzel harnwegsdesinfizierend. In der Volksmedizin wird sie gerne zur Förderung der Verdauung eingesetzt, aber auch bei Leber und Gallenerkrankung da sie zur Stimulation der Sekretion von Magensaft und Gallenflüssigkeit beiträgt.

Quelle:
Leitfaden Phytotherapie - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Schilcher

Zitrone

Durch ihre adstringierende, antibakterielle, sowie blutbildende, blutreinigende und blutzuckersenkende Wirkung wird Zitrone gerne in der Naturheilkunde angewendet. Neben diesen positiven Eigenschaften ist sie außerdem noch cholesterinsenkend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend und stärkend.

Zitronensäure bindet an Noro-Viren und hindert sie möglicherweise daran, menschliche Zellen zu infizieren. Das entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Zitronensaft könnte daher vor dem Erreger schwerer Magen-Darm-Infekte schützen.

Quelle: Gesundheitsstadt Berlin

Chili

Chilischoten sind die stärksten Stimulatoren für den Blutkreislauf. Sie senden genau wie Knoblauch & Co ihre antibiotischen Eigenschaften dorthin, wo sie gerade gebraucht werden. Nebenbei besitzt Chili noch eine verdauungsfördernde und schweißtreibende Wirkung und wird gerne bei Grippe und Margen-Darm Beschwerden angewendet.

In einer großen Studie fanden Forscher der University of Vermont heraus, dass der Konsum von scharfen roten Chilischoten mit einer 13 Prozent niedrigeren Sterblichkeit in Zusammenhang stand. Das heißt, das Risiko während der Studiendauer von teils mehreren Jahrzehnten zu sterben, war für die scharf-essenden Studienteilnehmer 13 Prozent geringer. Insbesondere galt dies für Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall. Das berichten die Wissenschaftler online im Fachjournal PLoS ONE. Sie hatten hierfür Daten von mehr als 16.000 US-Amerikanern ausgewertet, die bis zu 23 Jahre lang an der Studie teilgenommen hatten.

Quelle: Offizielles Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen

Naturtrüber Apfelessig

 

Schon der bekannte Mediziner Hippokrates verwendete ca. 400 vor Christus Essig wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Apfelessig enthält Pektin, eine Faser, die schlechtes Cholesterin senkt und den Blutdruck reguliert. Er hilft bei der Extraktion von Kalzium aus den Nahrungsmittel, welches für den Prozess des Knochenfestigkeit verantwortlich ist.

Weiteres ist Apfelessig noch reich an Kalium, was unser Körper besonders benötigt. Ein Kaliummangel verursacht viele Probleme wie Haarausfall, brüchige Nägel und Zähne, sowie eine laufende Nase. Selbst toxische Abfälle werden durch Kalium aus dem Körper ausgeschieden.

Allgemein wird angenommen, dass Apfelessig nützlich ist bei Behandlungen von Erkrankungen wie Verstopfung, Kopfschmerzen, Arthritis, Knochenschwäche, Verdauungsstörungen, hoher Cholesterinspiegel, Durchfall, Ekzeme, Haarausfall, Bluthochdruck, Übergewicht und viele weitere gesundheitliche Probleme.

Der Autor Dr. Bernd Jürgens berichtet von einer "Apfelessigkur", die bei vielen gesundheitlichen Problemen angebracht ist. Die Indikation ist breitgefächert: "Bei nahezu allen Krankheiten, wie zum Beispiel bei entzündlichen Prozessen, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Übergewicht, Hautkrankheiten, Asthma, Schlaflosigkeit, Durchblutungsstörungen usw., außerdem zur Wasserausscheidung, zur Vorbeugung gegen Krankheiten und zur Kräftigung des Körpers wie auch bei Allergien", so Jürgens.

Quelle: Apotheke.com

Honig